Diagnose- und Behandlungskonzepte

Medizinische Leistungen

Um auf die verschiedenen Behandlungsschwerpunkte eines Patienten eingehen zu können, verfügt die Praxis für Diagnostische Radiologie über eine große Bandbreite an modernem technischem Equipment, das eine entsprechend reduzierte Strahlenbelastung aufweist und somit für den Patienten schonend ist.

Konventionelles Röntgen

Beim konventionellen Röntgen wird das gesamte Spektrum der Skelettradiologie inkl. Spezial- und Funktionsaufnahmen sowie Aufnahmen von Lunge und Bauchraum ermöglicht.

Der Computertomograph des Medizinischen Versorgungszentrums.

Computertomografie (CT)

Mit diesem Schnittbildverfahren können sämtliche Knochen und Organsysteme, einschließlich des Gefäßsystems, dargestellt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit einer 3D-Rekonstruktion.

Kernspintomographie- (MRT-) Angiographie

Dieses strahlenfreie Schnittbildverfahren bietet einen besonders hohen Weichteilkontrast für spezielle Fragestellungen einzelner Organsysteme (insbesondere des Gehirns), zur Gelenk- und Wirbelsäulendiagnostik sowie zur Gefäßdarstellung.

Wir bieten MRT-Leistungen direkt vor Ort an. Darüber hinaus gibt es aber auch die Möglichkeit, diese Leistungen in einer ausgelagerten Praxisstätte in Büderich durchzuführen. Die Räumlichkeiten befinden sich im Gebäude auf der Düsseldorfer Straße 1 in 40667 Meerbusch.
Der Erstkontakt erfolgt in beiden Fällen über die Praxis für Diagnostische Radiologie in Neuss. Die Anschrift und Telefonnummer finden Sie unter Kontakt.

Mammograph der Praxis für Diagnostische Radiologie für Standard und Spezialaufnahmen des Brustdrüsenparenchyms.

Mammographie und Mammasonographie (Ultraschall der Brustdrüse)

Hier sind Standard- und Spezialaufnahmen des Brustdrüsenparenchyms (Brustdrüsengewebe) möglich.

Sonographie (Ultraschall)

Der Ultraschall bezeichnet eine strahlenfreie Untersuchung verschiedener Organsysteme, insbesondere der Bauchorgane. Auch Gefäßdarstellungen sind damit möglich, beispielsweise bei Verdacht auf ein Bauchaortenaneurysma (Erweiterung der Bauch-Schlagader) oder Verengungen der Halsarterien.

Knochendichtemessung mittels DXA ("Dual energy X-ray Absorptiometry")

Die Knochendichte ist ein wesentlicher Faktor für die Gefahreneinschätzung etwaiger zukünftiger Knochenbrüche. Bei der DXA wird mit Hilfe eines hoch entwickelten Röntgengerätes der Knochenmineralsalzgehalt im Bereich der Lendenwirbelsäule sowie in beiden Hüftgelenken/ Schenkelhälsen bestimmt, wodurch eine etwaige Osteoporose (Knochenschwund) frühzeitig erkannt werden kann.
Im Zusammenhang mit im Rahmen der Untersuchung standardisiert erhobenen weiteren Risikofaktoren (z. B. Einnahme bestimmter Medikamente - vor allem Cortison -, rez. Stürze, Bodymass-Index…) kann so ein zehn-Jahres-Frakturrisiko bestimmt und einer etwaigen Frakturgefahr gezielt entgegen gewirkt werden. Nach Leitlinien des Dachverbandes für Osteologie (DVO) wird im Rahmen der Befundung dem Patienten / behandelnden Arzt eine entsprechende Therapieempfehlung an die Hand gegeben.

Die Untersuchungskosten werden nur unter bestimmten Voraussetzungen von den Krankenkassen bezahlt. Hierzu zählen zur Zeit lediglich bereits vorgefallene Knochenbrüche mit unzureichendem Trauma und v.a. Osteoprorose sowie die  bekannte Osteoporose mit geplanter medikamentöser Therapie. Dies muss auf dem Überweisungsschein unter „Diagnose/Verdachtsdiagnose“ entsprechend vermerkt sein.
Eine Wiederholung der Diagnostik als Kassenleistung ist alle fünf Jahre möglich.
Für die Untersuchung sind keine besonderen vorbereitenden Maßnahmen notwendig. Allerdings können Metallimplantate oder auch schwerwiegende Verschleißerscheinungen an den zu messenden Stellen die Messung verfälschen bzw. unmöglich machen.

FKDS der äußeren Hirnarterie

Farbkodierte Duplexsonographie (FKDS)

Die FKDS ist eine spezielle Ultraschalluntersuchung, die es ermöglicht, Blutflüsse in Arterien und Venen farblich darzustellen. So kann sowohl die Flussrichtung, als auch die Flussgeschwindigkeit des Bluts bestimmt werden. Über das sogenannte Flussspektrum lassen sich Rückschlüsse auf das Vorhandensein und Ausmaß etwaiger Durchblutungsstörungen/ Gefäßengen ziehen.
Auf diese Weise können  z.B. bei lange bestehendem, schlecht einzustellendem Bluthochdruck eine zugrundeliegende Nierenarterienverengung zuverlässig ausgeschlossen oder Engen der hirnversorgenden Gefäße rechtzeitig erkannt werden.
Die Untersuchung ist vollkommen schmerz- und risikofrei und bedarf keiner spezieller Vorbereitungen. Bei manchen Untersuchungen (Darm- und Nierenarterien) ist es aber sinnvoll, nüchtern zur Untersuchung zu erscheinen, und insbesondere auf kohlensäurehaltige Getränke zu verzichten.

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